21 Januar 2007

Ein Standbild bauen

Das Standbild hat zwei Bedeutungen:

1. Als Standbild (engl. still image) bezeichnet man allgemein ein aus der kontinuierlichen Bildfolge eines Kinofilmes oder Videos heraus isoliertes Einzelbild.

2. Eine Statue oder Standbild ist ein i. d. R. von einem Bildhauer geschaffene Skulptur oder Plastik, z.B. eine Person, ein Ereignis, ein Tier oder ein Objekt. Der Hauptzweck ist meist die symbolbehaftete Repräsentation. (aus: Wikipedia)

Wenn du ein Standbild zu deinem Buch baust, kannst du also entweder

- eine Statue "erschaffen", die die Gewalt repräsentiert oder

- ein "eingefrorenes" Filmbild nachstellen, in dem man sehen kann, wie Gewalt in deinem Buch typischerweise vorkommt.

Du bist RegisseurIn und gehst so vor:

1. Suche dir Teilnehmer aus, die deinen Vorstellungen von den darzustellenden Figuren entsprechen. Die Teilnehmer verhalten sich wie bewegliche Puppen, die nicht sprechen dürfen und deinen Anweisungen gehorchen.

2. Modelliere Körperhaltung und Gestik mit den Händen so lange, bis die Figuren dein Bild von der Situation wiedergeben.

3. Den Gesichtsausdruck darfst du vormachen und - wenn er deinen Ideen entspricht - durch das Wort "stop" 'einfrieren'.

4. Baue das Symbol ein, das für dich die Gewalt in deinem Buch darstellt.

5. Suche dir eine Perspektive aus, aus der heraus die Situation wahrgenommen wird. Nimm eventuell noch Korrekturen vor. Vielleicht willst du auch kurz die Kulisse / den Hintergrund beschreiben.

Jetzt sieht das Standbild aus wie ein angehaltener Film.

6. Lass die Zuschauer kurz beschreiben, was sie sehen.

19 Januar 2007

Hallo Frau Debold!
Ich schreib grad an meiner Inhaltsangabe und wollte wissen, ob ich eine in der Einleitung schon beschriebene Person (in meinem Fall die Hauptperson) beim ersten Auftreten im Hauptteil noch ein Mal beschreiben soll/muss !

lG Thomas

17 Januar 2007

Naja !
ging nicht ohne google-account;
aber was soll' s- dann ham die jetzt halt meine Mailadresse, die sowieso nur für solche sachen gedacht ist; (aber man kann ja nicht vorher wissen, was die alles aus einem heraussaugen wollen ;-))

15 Januar 2007

Hallo,
in meinem Buch "kein Wort zu NIEMANDEM" wird aus mehrerem Perspektiven erzählt und ich hab das Problem, dass ich nicht weiß wie ich das dann in dem Lesetagebuch oder in der Inhaltszusammenfassung schildern soll.
Lg Julia

02 Januar 2007

guten Morgen...

... und ein gutes neues Jahr!
Nachdem wir jetzt gelernt haben, mit dem Wiki umzugehen, werden wir unser Blog wieder in die Arbeit miteinbeziehen. Ich stelle mir das so vor, dass wir das Blog v.a. zum Austausch und zur Kommunikation nutzen.
D.h. für mich: Den Plan für eine Unterrichtseinheit oder eine Unterrichtsstunde stelle ich ins Blog. Wenn sich etwas Neues ergibt (Hausaufgaben, Referatsthemen, Klassenzimmerwechsel...) kommt das ebenfalls hier rein.
D.h. für euch: Fragen, Bemerkungen, Kommentare, Probleme etc. stellt ihr ins Blog, weil man da direkt antworten und sich austauschen kann.

Die Struktur für unser nächstes Unterrichtsvorhaben zu den Jugendbüchern (statt der 2. Schulaufgabe) habe ich zunächst ins Wiki gestellt (http://linux.lsg.musin.de/klassen/9a:Deutsch/Literaturprojekt), wir werden es aber im Blog begleiten. Wo ihr eure Ergebnisse präsentieren wollt, ob als Mappe, im Blog, im Wiki (oder in meinem Lehrerweb/eurem Schülerweb), müssen wir noch diskutieren und entscheiden; das hängt davon ab, wo es technisch für jede/n von euch einfacher oder besser geht.

Alles klar? Kommentare erwünscht :-)!

21 Oktober 2006

Montag, 23.10.

1. Besprechung der HA: Protokollkopf und TOPs der letzten Stunde
2. Präsentation des Klassenwikis für Deutsch : Protokoll etc.
3. Abschluss der Barockeinheit:
- Lebensgefühl in "Alles ist eitel"
- Figurengedichte und konkrete Poesie
- Collagen
(4. Fürs Protokoll: Übungen zum Nominalstil und Verbalstil)
5. Hausaufgabe bis Donnerstag: Schreibe ein Protokoll über die Stunde vom 23.10.

18 Oktober 2006

Unterrichtsgespräch

Phasen:
1. 3 Minuten Murmelgespräch zu zweit
2. Unterrichtsbeiträge von euch
3. Zusammenfassung durch mich

Ich soll:
- eine klare Frage formulieren, zu der jede/r etwas sagen kann
- mich aus Phase 2 heraushalten
- eure Beiträge mitschreiben
- am Ende eine kurze Zusammenfassung geben
- je nach Ergebnis eine neue Frage formulieren

Ihr sollt:
- einander zuhören: es spricht immer nur einer
- auf die vorigen Unterrichtsbeiträge eingehen
- eure Beiträge eher kurz halten
- nicht zu mir, sondern zueinander sprechen

geplanter Stundenablauf für Donnerstag, 19.10.

Guten Morgen!
Heute wollen wir

1. Beispiele für die verschiedenen Versarten suchen (in Partnerarbeit)
2. "Alles ist eitel" noch einmal inhaltlich und formal näher ansehen und untersuchen, wo und wie das barocke Lebensgefühl im Gedicht zum Ausdruck kommt (im Unterrichtsgespräch)
3. Die Hausaufgabe besprechen, das Gedicht von Peter Maiwald
4. Die Collagen gestalten (in Teams oder Partnerarbeit)

17 Oktober 2006

Versmaß

Sind nur ganz kurze Texte; drum spar ich mir das Zusammenfassen ! ;)
mG Thomas

16 Oktober 2006

Versmaß

Fleißaufgabe: Da ein paar von euch gerade im Blog unterwegs sind - hat jemand Lust in der Wikipedia nachzuschlagen und hier einzustellen, was Jambus, Daktylus, Trochäus und Anapäst sind? Und was ein Alexandriner ist?
Und bitte denkt beim Zeitungs- oder Zeitschriftenlesen an die Bilder zu "memento mori" und "carpe diem"...

15 Oktober 2006

Arb_ : Mögliche Themen für ein Kurzreferat

Hier mögliche Themen für Kurzfreferate und Präsentationen - solange die Schulaufgabenwelle noch nicht losrollt und ihr also viiel Zeit habt :-)
- Zusammenfassung der "Techniken des Mitschreibens" - was davon ist für uns im Unterricht relevant und sinnvoll? Was hilft uns wahrscheinlich beim Protokoll? (1-2 Personen)
- Kleines Lexikon lyrischer Gestaltungsmittel: Was bedeutet(z.B.):
Antithetik, Allegorie, Bildlichkeit, Alexandriner, Chiffre, Collage, Symbol? (1-2 Personen)
- Eine Wandzeitung gestalten mit den Porträts und Steckbriefen großer Persönlichkeiten des Barockzeitalters: Herrscher, Dichter, Musiker, Philosophen, Wissenschaftler... (Team von 4-5 Personen)
- Was bedeutet "aktives Zuhören"? (2-3 Personen, hier sind Anwendungsbeispiele besonders wichtig!)

Eigene Themenvorschläge sind gerne willkommen!

Jeder (ich auch) macht pro Halbjahr mindestens eine Präsentation von pro Person höchstens 5 Minuten Länge.

Arb_ : geplanter Stundenablauf für Montag, 16.10.06

Guten Morgen! :-)

Hier, was uns heute erwartet:

Thema: "Es ist alles eitel"

1. Szenischer Vortrag
- Die Teams arbeiten weiter am szenischen Vortrag des Gedichts. (ca. 10 Minuten)
- Die einzelnen Teams präsentieren ihre szenische Interpretation. Wir beurteilen gemeinsam, wie die Besonderheiten des Gedichts herausgestellt wurden. (ca. 25 Minuten)
2. Eigenrecherche: Sonett
In Raum 108 beantwortet ihr jeweils zu zweit:
- Was ist ein Sonett?
- Ist "Alles ist eitel" ein Sonett und warum?
- Inwiefern lässt sich sagen, dass sich Form und Inhalt bei diesem Gedicht gegenseitig unterstützen? (ca. 25 Minuten)
3. Zusatzaufgabe für besonders Schnelle:
Findet weitere Sonette und wählt eines, das euch besonders gefällt, für einen szenischen Vortrag aus.
4. Zusammenfassung der Ergebnisse
Wieder im Klassenzimmer besprechen wir im Unterrichtsgespräch, was von der Stunde "hängengeblieben" ist, wo noch Fragen zu klären sind und was wir in Bezug auf die Arbeitsatmosphäre und die Methoden noch besser machen könnten. (ca. 10 Minuten)
5. Zusammenhamg mit dem barocken Lebensgefühl
Wir spekulieren und begründen, ob es in "Alles ist eitel" eher um ein Weltuntergangsgefühl oder um Lebensgenuss geht. Oder um beides? Außerdem schauen wir, welche eurer mitgebrachten Bilder zu dem passen würden, was das Gedicht für uns aussagt. Dazu probieren wir eine andere Form des Unterrichtsgesprächs aus. (ca. 15 Minuten)
6. Hausaufgabe:
Begründe, ob auch "Der Untergang der Welt in der Gaststätte zum Hasenberg" von Peter Maiwald ein Sonett ist. Wie unterstützen sich bei diesem Gedicht Form und Inhalt? Den Text bekommt ihr von mir als Kopie.
Wer noch keine Bilder, Texte etc. zu den Themen "memento mori" und "carpe diem" mitgebracht hat, kann noch bis Donnerstag danach suchen.

05 Oktober 2006

Hin_: Link ?!

Das Link " Techniken zur Mitschrift" funzt irgendwie nicht!
Der Browser meldet ständig nen Ladefehler !!!!

04 Oktober 2006

Prot_ : Tipps zur Mitschrift - Abkürzungen

Hier einige Wörter, die in Stundenprotokollen häfig vorkommen. Überlegt bitte, welche Abkürzungen oder Zeichen ihr dafür verwenden könntet. Gibt es noch mehr nötige Abkürzungen? Ihr dürft gerne einen Kommentar schreiben!

Hausaufgabe:
Tafelanschrieb:
wegen:
Lehrer/in:
wichtig:
unter anderem:
Sprache:
Literatur:
Arbeitsauftrag:
Overheadprojektor:
Beispiel:
Widerspruch:
Schüler/in:
siehe oben:
Arbeitsblatt:
Zusammenfassung:
Wiederholung:
daraus folgt:
Partnerarbeit:
Gruppenarbeit:
Frage:
vor allem:
Absicht:
Besonderheit:
....

28 September 2006

RS_ : Infinitiv und Verb - Training

1.Ich werde in der Schule (sitzen, bleiben).
Ich werde auf dem Stuhl (sitzen, bleiben).
2.Ich möchte mit dir (beisammen, sein).
Ich möchte, das (da, sein) mit dir teilen.
3.Ich möchte deine Eltern (kennen, lernen).
Bin ich schlecht zum (kennen, lernen)?
4.Der Polizist hat den Dieb (laufen, lassen).
Ich habe Beinverletzte (laufen, lassen)

Arb_ : Nachtrag zum 28.9.06

Hallo,
Ich bin zumindest virtuell anwesend - seid ihr schon drin? Ich seh' noch kaum was... Ich will Übungen!!!! :)

RS_ : Übung: Verbindungen mit Adjektiv/adjektivisch gebrauchten Partizip

Hier die Übungen zu Verbindungen mit Adjektiv/adjektivisch gebrauchten Partizip:

Entscheide mithilfe des Kontextes, ob man zusammen/getrennt schreibt!

  1. Der Pulli ist _________________ (selbst?gestrickt)
  2. Olaf geht _________________ (blau?äugig) die Treppe hinunter.
  3. Der Kuchen ist ___________________ (butter?weich)
  4. Das Essen meiner Mutter ist ________________ (leichter?verdaulich)
  5. Sein Gesicht war ______________________ (angst?erfüllt)
  6. Der Alkohol ist ___________________ (hoch?prozentig)
  7. Asiatische Sprachen sind sehr ______________(schwer?verständlich)

25 September 2006

Arb_ : Arbeitsauftrag für Donnerstag, 28.9.06

Ich habe eure Posts überarbeitet und zum Teil Doppeltes gelöscht - also nicht wundern, wenn ihr euren Post nicht mehr findet...
Einige haben das richtig gut gemacht! Bei einigen hat allerdings nicht nur der nötige Ernst, sondern auch das Ergebnis gefehlt. Deshalb bitte:

1. Wer noch keine Übung zu seinem Thema eingestellt hat, möge das bitte heute tun. Die Noten für die Gruppenarbeit stehen noch nicht ganz fest.

2. Wer schon mit allem fertig ist, der löse bitte die Übungen der anderen unter Zuhilfenahmen der Regeln auf einem Blatt. Wenn ihr von den Regeln etwas nicht versteht, dann fragt bitte bei den jeweiligen "Experten" nach.

Ziel der heutigen Stunde ist, dass jeder alle Regeln kennt und zu jedem Thema geübt hat.

Wer das hinbekommen hat, kann bitte noch

3. Nach weiteren sinnvollen Links zur Rechtschreibung suchen - achtet dabei auf das Datum der Seiten; sie sollten ganz aktuell sein.

4. Zu diesem Post einen Kommentar hinterlassen: Sollen wir weiter im Computerraum arbeiten? Sollen wir weiter bloggen? Unter welchen Bedingungen?

Viel Erfolg!

RS_ : Übungen zu Adjektiv + Verb

~~~> 1. Füge die richtigen Wörter in der richtigen Scheribweise in die Sätze ein! <~~~ schuldig ? sprechen, klein ? sägen, blau ? machen, glatt ? hobeln, gerade ? stellen, fertig ? machen, groß ? schreiben, locker ? aufsagen a) Er wollte die Bretter _________________.
b) Er ist für seine Tat ________________.
c) Sie hat am Donnerstag ____________.
d) Sie hat ihr Gedicht _______________.
e) Er beherrscht _______________ sehr gut.


+++ posted by Alessandro, Julia, Gina, Miri,Steffi P., Philipp & Julius! +++

RS_ : Die Adjektiv-Verb-Verbindung

Definition von Adjektiv:

Das Adjektiv (lat.), deutsch: Eigenschafts- oder Beiwort, ist in der Sprachwissenschaft die Wortart, welche die Beschaffenheit oder eine Beziehung eines (konkreten) Dinges, einer (abstrakten) Sache, eines Vorganges oder Zustandes usw. beschreibt. Es bezieht sich somit auf Substantive oder Pronomen. Adjektive sind deklinierbar (steigerbar)* und werden im Deutschen klein geschrieben. z.B. grün,blau,groß,klein etc.

*groß - größer - am größten

Betonungsprobe:

  • Wenn die Hauptbetonung auf dem ersten Wortbestandteil liegt, schreibt man die Verbindung aus Adjektiv + Verb meist zusammen.
  • Wenn die Hauptbetonung auf dem zweiten Wortbestandteil liegt, schreibt man die Verbindung aus Adjektiv + Verb meist getrennt.

Regeln zu der Verbindung "Adjektiv + Verb"

  • meistens werden Adjektiv-Verb-Verbindungen getrennt geschrieben. (z.B. schlecht essen)
  • Substantivierte Verben werden immer groß- und zusammengeschrieben! (z.B. das Kleinschreiben)
  • Verbindungen aus Adjektiv und Verb müssen zusammengeschrieben werden,wenn die Verbindung nicht wörtlich, sondern nur im übertragenen Sinn verstanden werden kann. (z.B. schwarzfahren, krankschreiben)
  • Wenn aber der übertragene Sinn nicht klar wird oder nicht deutlich zu erkennen ist kann man zwischen Zusammen- und Getrenntschreibung wählen.
  • Auch wenn das Adjektiv als Ergebnis der Handlung verstanden wird, kann man zwischen Zusammen- und Getrenntschreibung wählen. (z.B. klein schneiden/kleinschneiden, kaputt machen/kaputtmachen)

Um Übungen zu diesem Thema zu machen schaut auf die post von Alessandro, Julia, Gina, Miri, Philipp, Max & Julius:
"Übungen zu Adjektiv+Verb"


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